Titel

Wilhelm Tell

Premiere 6. Juli 2018
7./20./21. Juli und 3./4./10./11. August 2018 | 20 Uhr

1. Kat. 49,00 Euro
2. Kat. 39,00 Euro
3. Kat. 29,00 Euro
4. Kat. 19,00 Euro

Das Stück endet um ca. 22.45 Uhr.

 

von Friedrich Schiller

Regie: Christian Stückl
Bühne und Kostüme: Stefan Hageneier
Musik: Markus Zwink

Freiheit, Unabhängigkeit und Gerechtigkeit – die Pflicht jedes Menschen, Widerstand gegenüber schrankenloser staatlicher Macht zu leisten, dies sind die Themen, die Schiller in seinem Drama „Wilhelm Tell“ in den Vordergrund stellt.
Wilhelm Tell lebt zunächst weltabgewandt mit Frau und Kindern im Herzen der Alpen. Politik interessiert ihn nicht. Als der habsburgische Landvogt Gessler einen Hut auf eine Stange steckt und den Untertanen befiehlt, diesen jedes Mal zu grüßen, wenn sie an ihm vorübergehen, verweigert Tell dies und wird daraufhin von Gesslers Soldaten verhaftet. Gessler zwingt Tell, einen Apfel vom Kopf des eigenen Kindes zu schießen, nur dann kann er auf Gnade und Freilassung hoffen. Tell trifft. Gessler aber lässt ihn in fesseln, um ihn einzukerkern.
Zeitgleich versammeln sich Vertreter aus Uri, Unterwalden und Schwyz. Bauern, und der greise Urner Walter Fürst verbünden sich zur Vorbereitung eines gemeinsamen Aufstandes ihrer Kantone. Sie vereinigen sich gegen die Ungerechtigkeit und den Machtmissbrauch des Landvogts.
Tell aber kann seinen Häschern entkommen. Bei Küssnacht lauert er Gessler auf und ermordet ihn, um so dessen teuflischem Treiben ein Ende zu setzten. Das Volk strömt herbei und bejubelt Tells Tat. Als unpolitischer Selbsthelfer vollbringt er so die politisch ausschlaggebende Tat und ebnet den Weg für den Erfolg der Eidgenossen.


 

Friedrich Schiller löste mit seinem Drama Begeisterung aus. Die Gestalt des wackeren Armbrustschützen wurde zur Symbolgestalt für gerechten Widerstand stilisiert. Aber wer ist der Meisterschütze Tell? Ein Freiheitskampfer, ein Individualist oder doch nur ein Mörder? Was ist Gerechtigkeit und kann der Einzelne sein Schicksal überhaupt in die eignen Hände nehmen?


 

Werner, Freiherr von Attinghausen, Bannerherr in Uri / Peter Stückl
Ulrich von Rudenz, sein Neffe / Martin Güntner
Landleute aus Uri
Walther Fürst / Anton Preisinger
Wilhelm Tell / Rochus Rückel
Hedwig, Tells Gattin, Fürsts Tochter / Sophie Schuster
Walther,Tells Knabe / Johannes Maderspacher
Rösselmann, der Pfarrer / Walter Rutz
Ruodi, der Fischer / Kilian Clauss
Kuoni, der Hirte / Tobias Simon

Landleute aus Schwyz
Werner Stauffacher / Frederik Mayet
Gertrud, Stauffachers Tochter / Regina Raggl
Itel Reding, Althauptmann / Matthias Müller
Kunz von Gersau / Thomas Müller

Landleute aus Unterwalden
Arnold vom Melchtal / Cengiz Görür
Konrad Baumgarten / Sebastian Dörfler

Die Habsburger
Hermann Gessler, Reichsvogt in Schwyz und Uri / Andreas Richter
Berta von Bruneck, eine reiche Erbin / Eva Reiser
Rudolf der Harras, Gesslers Stallmeister / Dima Schneider
Friesshardt, ein Söldner / Florian Maderspacher
Johannes Parricida, Herzog von Schwaben / Abdullah Karaca

Und Soldaten, Volk, Chor und Orchester.

Mit
Christian Stückl
Regie
Markus Zwink
Musikalischer Leiter
Stefan Hageneier
Bühne- und Kostüme
Günther E. Weiß
Licht