Balloon Pilot
Bananafishbones
Buck Roger & The Sidetrackers
Express Brass Band
Fanfare Ciocărlia
Fatoni
Flut
Folkshilfe
Jesper Munk
Kofelgschroa
Lenze und de Buam
Molden Resetarits Soyka Wirth
Moop Mama
Zitronen Püppies

Titel

Heimatsound Festival

Bands

Freitag 27. Juli 2018

Buck Roger & The Sidetrackers

15:15 Uhr

Eine eisige Nacht im Freien, als Schutz gegen die Kälte nur ein Feuerzeug, eine alte Lederjacke und ein halbe Schachtel Kippen. Und ein junger Instrumentenbauerlehrling, der sich wünscht, er hätte auf seinen Freund gehört. Es spricht für Buck Roger & The Sidetrackers, dass sie die verrücktesten Geschichten aus ihrer mittlerweile siebenjährigen Bandgeschichte teilweise eins zu eins in Songs umsetzen. Vor allem im Falle von „Middlewood Forest“ hat das großartig funktioniert. Die Uptempo Nummer, die im Frühjahr 2018 als Single erschien, ist definitiv ein Brett: Sprühender Indie-Pop, tanzbar und voller Spielfreude.

Express Brass Band

16:15 Uhr

Das Münchner Kollektiv Express Brass Band zelebriert seit 15 Jahren im Geiste des Sun Ra Arkestra oder des Art Ensemble of Chicago einen unverwechselbaren Brass-Band-Stil, tief verwurzelt im Jazz, Soul, Afrobeat, mit Einflüssen orientalischer Musik vom Maghreb bis Afghanistan. Wobei die Bandkultur auch mit wechselnden Besetzungen und Gastauftritten befreundeter Musiker der internationalen Szene stets heterogen bleibt.

Flut

17:45 Uhr

Angefangen hat alles mit einem tragbaren VHS Rekorder. Die 5 Jungs von FLUT haben in ihrer Jugend und Freizeit zuhause in Oberösterreich analoge Filme gedreht und sich dabei in die bunte, aber auch dreckige Ästhetik der 1980er Jahre verliebt. Das spiegelt sich auch in ihrer Musik wider, ist jedoch kein nostalgischer Blick, weil sie ganz einfach zu jung sind um selbst dabei gewesen zu sein. Mittlerweile wohnen sie in Wien und veröffentlichen am 24. März ihre Debüt-EP Nachtschicht. Die erste Single daraus hieß Tiefschlaf, das Video dazu ist eine dunkle Geschichte in VHS-Ästhetik und erinnert an alte Rockpalast Aufnahmen. Das Video zur neuen Single Linz bei Nacht ist ebenso angelehnt an 80er Jahre TV Ästhetik: ein Tauchgang in die Nebelschwaden dunkler Gassen von Fernsehkrimis und Detektivserien; Tatort trifft Kottan ermittelt.

Fanfare Ciocărlia

19:15 Uhr

Die Erfolgsgeschichte der Roma-Blaskapelle liest sich wie ein Märchen. 1997 lädt ein deutscher Toningenieur die Musiker aus dem kleinen rumänischen Dorf Zece Prăjini, von denen es viele bis dahin nicht einmal in ihre Landeshauptstadt Bukarest geschafft hatten, zu Auftritten nach Deutschland ein. Ihre mitreißenden Live-Shows sind so erfolgreich, dass sich schnell Tourneen durch Städte und Kontinente anschließen. Inzwischen hat die Gruppe viele CDs veröffentlicht, Preise erhalten (darunter den Preis der Deutschen Schallplattenkritik für das beste Weltmusikalbum), und ihr Werdegang inspirierte sogar die BBC zu einer TV-Dokumentation.
In ihren Ursprüngen war Fanfare Ciocărlia eine jener Dorfkapellen, die bei Festlichkeiten im Ort aufspielen. Ihre Musik geht auf die Marschmusik der Osmanen zurück. Inzwischen hat die Band mit Balkan Brass im Stil der Roma ihr 20-Jähriges gefeiert – und begeisterte mit ihrer neuen Veröffentlichung wieder einmal die Zuhörer.

Fatoni

20:45 Uhr

Aufgepasst: Fatoni gibt uns die Ehre. Mit einem Augenzwinkern setzt sich der junge Münchner mit dem Zeitgeist auseinander. Jede Zeile sitzt, jeder Song unterhält, jeder Beat frisst sich in die Gehörgänge. Seine herausragenden Livequalitäten konnte Fatoni nach Touren mit Fettes Brot, Antilopen Gang und Weekend unter Beweis stellen und lassen nur einen Schluss zu - 2018 wird er das Heimatsound Festival zum Beben bringen! Im Falle von „Yo, Picasso“ kann man guten Gewissens verkü nden: Believe the hype!

Kofelgschroa

22:15 Uhr

„Die Melancholie, die Traurigkeit, die Müdigkeit, ein Lebensgefühl von Freude und Dankbarkeit, Szenen und Beobachtungen versuchen wir in unseren Liedern, in unserem Auftreten und in den Videos zu vereinen. Das leicht Endlose und die Lust auf Ekstase entdecken wir immer wieder neu. Es geht um Freud und Leid, um Einsamkeit oder pure Zufriedenheit und überdruckventilische Ausschüttung.“ O-Ton Kofelgschroa.

Moop Mama

23:45 Uhr

Moop Mama ist physisches Entertainment, Hip-Hop als Erfahrung. Mit zehn Mann auf der Bühne verwandelt die Band auch neugierige Novizen in überzeugte Fans, bevor diese überhaupt so recht begriffen haben, was da eigentlich los ist. “Live sind wir ein Brett”, sagt Saxofonist Marcus Kesselbauer. “Wenn wir alle auf der selben Welle reiten, dann gibt es kein Halten.”
2016 haben sie eine fast ausverkaufte Tour gespielt und auf den großen Festivals wie „Deichbrand Festival“, „Highfield Open Air“, „Chiemsee Summer“ oder „Frequency Festival“ ordentlich abgeräumt.

Samstag 28. Juli 2018

Zitronen Püppies

14:00 Uhr

Die Band gibt es schon seit über 10 Jahren. Und dass die Zitronen Püppies dabei ihre punkigen Anfänge nicht verleugnen macht die Sache nur besser. Dass sich die Texte fast ausschließlich um die weibliche Seite des Universums drehen, bei denen mit den Klischees des jeweils anderen Geschlechts jongliert und gespielt wird, ist noch so eine Besonderheit dieser Zitronen Püppies-Songs. Und ob das dann in bayerisch oder hochdeutsch passiert, ist wirklich völlig egal.

Balloon Pilot

15:30 Uhr

Balloon Pilot ist keine Partyband. Ihre Liveperformance benötigt Konzentration und Stille, sowie ein Publikum, das sich gerne der inneren Reise der Künstler anschließt. Immer ist es dann für die Piloten und das Publikum eine erfüllende Erfahrung, sich auf die Musik einzulassen, sich gemeinsam auf eine offene Reise zu begeben.
Auf der Bühne entwickeln die Stücke von Balloon Pilot eine Dynamik, der man sich kompromisslos hingeben sollte: das vom einfach strukturierten Akustikgitarrenlied bis zum ausarrangierten Song mit verschiedensten Instrumenten hin reichenden Repertoire der 5köpfigen Band glänzt durch seine Vielseitigkeit, und stürzt dabei mitunter auch mal den ein oder anderen ursprünglich beinahe geflüsterten Song systematisch ins Chaos.

Folkshilfe

17:00 Uhr

Einst als Straßenmusiker gestartet, ist die österreichische Band Folkshilfe aus der deutschsprachigen Musiklandschaft nicht mehr wegzudenken. Trotz ihres Erfolgs bleiben sie aber immer noch ihren Anfängen treu und verbinden Gitarre und Schlagzeug mit ihrem charakteristischen Quetschsynth. Ihre Konzerte sind wahrhaft mitreißend für jedes Publikum, was oft dem schnellen und kräftigen Beat zu verdanken ist, mit dem sie ihren steirischenTexten den nötigen Nachdruck verleihen.

Lenze und de Buam

18:30 Uhr

Die „gefährlich“ ansteckende Freude und Leidenschaft bei den Konzerten vom Lenze und seinen Buam war in den letzten Jahren neben einer Club-Tour durch Bayern und Österreich auch bei den großen Namen wie z.B. dem Woodstock der Blasmusik, Noppenair Festival, dem Chiemsee Summer-Festival und auch dem Heimatsound Festival 2015 zu sehen und spüren. Damit aber nicht genug... denn das neue Studio-Album ist bereits in Arbeit und wird voraussichtlich im Herbst 2018 das Licht der Musikwelt erblicken. Dazu wird natürlich und selbstverständlich schon jetzt an einer ausgedehnten Club- und Festivaltour gearbeitet, um somit das nächste erfolgreiche Kapitel von Lenze und de Buam zu schreiben.

Molden Resetarits Soyka Wirth

20:05 Uhr

Ernst Molden und Willi Resetarits - beide Amadeus-AustrianMusicAward-Preisträger 2017 - legten im selben Jahr mit ihren Lieblingspartnern Soyka und Wirth die umjubelte Platte vor und spielen in Oberammergau nicht nur die schönsten Lieder der mittlerweile zehnjährigen Zusammenarbeit, sondern auch bereits die ersten Songs der brandneuen "Hurra". Mitreißende Übertragungen von Woody Guthrie und anderen ins Wienerische.

Bananafishbones

21:35 Uhr

Im kollektiven Musikgedächtnis der 90er sind sie fest verwurzelt, denn summen kann ihn jeder: "Come to Sin", diesen Song mit der eingängigen Glöckchenmelodie, der als Untermalung eines Werbespots den Bananafishbones 1998 zum Durchbruch verhalf. Seitdem sind sie unermüdlich auf Rockfestivals und mit ihrer "Live&Unplugged"-Show unterwegs, steuern Musik zu Kinofilmen, Hörbüchern und Theaterstücken bei. Seit 1999 haben die Fishbones über 1000 Konzerte in ganz Deutschland, Österreich, Spanien, Italien und der Schweiz gegeben, 11 Tonträger veröffentlicht, Soundtracks zu Kinofilmen und Hörbüchern produziert und sich den Ruf als "eine der besten Livebands Deutschlands" erspielt. Da soll nochmal einer fragen, was die Bananafishbones eigentlich so machen...

Jesper Munk

23:05 Uhr

Jesper Munk ist gleichermaßen begabt wie vom bedingungslosen Streben nach Perfektion und von Selbstzweifeln gequält. Jesper Munk lebt nur für die Musik. Er klingt, als würde er mit seiner Gitarre schon seit Jahrzehnten durch die Prärie reiten –rauchig, bärtig und mit Whisky übergossen.