Der Brandner Kaspar und das ewig' Leben

von Kurt Wilhelm / Franz von Kobell | Gastspiel des Münchner Volkstheaters

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Nach dem großen Erfolg des "Brandner Kaspars" im Passionstheater in den letzten Jahren ist am 12. und 13. Juli 2013 die Erfolgsinszenierung des Münchner Volkstheaters erneut in Oberammergau zu sehen.

Der Brandner Kaspar überlistet den Tod. Als der Boandlkramer kommt, um ihn zu holen, macht er ihn mit Kerschgeist betrunken und schwindelt ihm beim Kartenspiel einige weitere Lebensjahre ab.
Die Geschichte ist bekannt und eine Erfolgsgeschichte des Münchner Volkstheaters. Über 200-mal spielte das Ensemble vor ausverkauftem Haus in München und war im November 2006 sogar an der Copacabana in Rio de Janeiro zu Gast. Die Premiere war am 30. März 2005 am Münchner Volkstheater.

Die Geschichte vom Brandner Kaspar stammt von Franz Ferdinand von Kobell (1803-1882). Sie umfasst ursprünglich nur wenige Seiten und erzählt von einem Büchsenmacher am Tegernsee, den der Tod holen will. Die Erzählung wurde bald dramatisiert. Die erste Dramatisierung nahm Josef Maria Lutz mit "Der Brandner schaut ins Paradies" vor, erschienen im Jahr 1934. Aus dem Jahr 1949 stammt die bekannte Verfilmung mit Carl Wery und Paul Hörbiger in den Hauptrollen, das Drehbuch schrieb Erna Fentsch-Wery.

Heute ist das Werk aus München nicht mehr wegzudenken: Kurt Wilhelm, ein Urgroßneffe Kobells, schrieb 1974 eine Theaterfassung und wob zahlreiche Motive der poetischen Werke des Dichters in Dialoge und Handlung ein. Das Stück hatte am 7. Januar 1975 am Bayerischen Staatsschauspiel unter Intendant Kurt Meisel Premiere und wurde bis in die Spielzeit 2001/2002 in mehr als 1000 Aufführungen mit dem verstorbenen Toni Berger in der Rolle des "Boandlkramer" gezeigt.

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Mit: Markus Brandl, Maximilian Brückner, Ursula Maria Burkhart, Tobias van Dieken, Alexander Duda, Junge Riederinger Musikanten, Peter Mitterrutzner, Stefan Murr, Hubert Schmid, Hans Schuler, Kathrin von Steinburg

Regie   Christian Stückl
Bühne Alu Walter
Kostüme Ingrid Jäger

12. / 13. Juli 2013 | 20 Uhr

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