von William Shakespeare

Rom - nach der Ermordung Julius Cäsars scheint endlich eine neue Zeit
anzubrechen. Antonius und Octavian, die zusammen mit Lepius die
Verschwörer um Brutus und Cassius besiegt haben, sollen dem römischen
Reich Frieden und Glück bringen.
Doch schon bald entspinnt sich
zwischen den neuen Herrschern ein Machtkampf. Antonius verliebt sich in
die ägyptische Königin Cleopatra und Octavian wirft Antonius vor, das
Römische Reich an Ägypten verraten zu haben. Er fordert ihn auf, nach
Rom zurückzukehren und seinen politischen Pflichten nachzukommen. Die
kulturellen Gegensätze zwischen Rom und Ägypten, zwischen Orient und
Okzident prallen aufeinander. Immer stärker gerät Antonius unter den
Einfluss der attraktiven Königin. Octavian schäumt vor Wut. In Rom macht
er Stimmung gegen Antonius, der Cleopatra die Herrschaft über weite
Teile des Ostens abgetreten hat. Der Ton der Kontrahenten wird von Tag
zu Tag schärfer, die politische Lage in Rom immer instabiler. Octavian
drängt auf eine Entscheidung, er will den römischen Thron für sich und
besiegt in einer Seeschlacht das Heer des Antonius. Als Octavian dem
fliehenden Antonius nach Alexandria folgt und ihm dort die entscheidende
Niederlage beifügt, begehen zuerst Antonius und dann Cleopatra
Selbstmord. Das große Historiendrama endet als Liebestragödie zweier
Stars der Antike.
Regie: Christian Stückl
Bühne und Kostüme: Stefan Hageneier
Musik: Markus Zwink.