Ami
Coconami
Der Nino aus Wien
Dexico
Django 3000
Dreiviertelblut
Exclusive
Ganes
HMBC
Jesper Munk
Keller Steff Band
Kofelgschroa
Mathias Kellner
Shantel & Bucovina Club Orkestar

Titel

Heimatsoundfestival

2014 | Wir sind für dieses Jahr ausverkauft. Danke an alle Festivalbesucher, wir freuen uns auf euch!

Freitag 1. August

Dexico

16:00 Uhr

Dexico ist dem Global Pop, einem Sammelbecken für alle Bands, die die breite Masse ansprechen, aber wegen unterschiedlichster musikalischer Merkmale nicht recht zu kategorisieren sind, zuzuordnen. Der rote Faden besteht in den Tanzschuhen, die dem Publikum bei jedem Song zu empfehlen sind.
Die Musik trifft auf deutsche Texte, die unverblümt daherkommen; mal bewegend und mal komisch erzählen sie immer Geschichten mitten aus dem Leben.

Ami

17:00 Uhr

Ami Warning ist gerade 18 geworden. Wenn man ihr begegnet, sieht man zunächst ein junges Mädchen, das die Welt entdeckt, eine frische Erwachsene, voller Ideen und voller Erwartung ob ihrer Möglichkeiten. Hört man dann ihre Songs, spürt man eine kraftvolle Tiefe, die manch einer sein ganzes Leben lang nicht erreicht. Ami schreibt über ihre Gefühle; ihre Inspiration entsteht aus ihren Erlebnissen, aus Momentaufnahmen und Gedankenblitzen. Das ist an sich nichts Ungewöhnliches. Ungewöhnlich ist die Art der Performance.

Keller Steff Band

18:10 Uhr

"Langsam pressiert`s!" nennt der Keller Steff seine neue CD. Wahrscheinlich hat´s ihm pressiert, seine ganze Energie und die seiner Band in neuen Songs zu präsentieren. Trotzdem lassen sich die Burschen aus dem Chiemgau nicht hetzen. In gewohnter, unverkennlicher bayrischer Mundart besingt der Steff das Leben so wie es ist, mit Sicherheit nicht immer geradlinig. In stilistischer Hinsicht ist die Keller Steff Band ihrem Motto treu geblieben "alles was Spaß macht, ist erlaubt!"

Kofelgschroa

19:40 Uhr

Gegründet wurde die Band 2007 von Matthias Meichelböck (Tenorhorn), Martin von Mücke (Helikontuba), Michael von Mücke (Flügelhorn und Gitarre) und Maxi Pongratz (Akkordeon). Von außen betrachtet kann man die Kofelgschroa-Musik am besten so beschreiben: Der Dialekt markant, die Instrumente immer noch nah an einer typischen Volksmusikbesetzung, der ein- bis dreistimmige Gesang trifft sich oder auch nicht, die Mollakkorde korrigieren ganz plötzlich das Überschäumende und Ausufernde in ihren langen und ganz langen Stücken, wo die Länge dem Song die Tiefe und die Qualität gibt. Die Texte werden gesprochen, gerufen, gesungen und dann gerne auch versetzt, zusammen und öfter.

Dreiviertelblut

21:10 Uhr

Die ersten „Lieder vom Unterholz  entstanden mit der Filmmusik zum Niederbayernkrimi "Sau Nummer 4" von Max Färberböck. Die Reaktion der Zuschauer und das Interesse an den Stücken waren enorm. So begann die engere Zusammenarbeit zweier folklorefreier schwarzer Vögel: Gerd Baumann und Sebastian Horn. Beide entdeckten ihre tiefe Verbundenheit zur bayrischen Seele, weit weg von Trachtentum, Stiernackigkeit und dem "Dahoam is dahoam" - Gefühl. Die Kombination aus bayrischer Düsternis und musikalischer Melancholie passte. Zwanglos entstanden über die Jahre viele Lieder, die irgendwann drängten, veröffentlicht zu werden.

Django 3000

22:20 Uhr

"Hopaaa Heidis!" Nach unzähligen durchzechten und durchfeierten Nächten in Wirtshäusern und am Lagerfeuer machen Django 3000 sich wieder auf in die "wuide weide Welt". Das ist ihr Leben. Und je mehr "Heidis" ums Feuer und vor der Bühne tanzen, umso besser! Das Leben kann so irrsinnig schön sein, dass es fast weh tut. Wichtigste Botschaft der fahrenden Musikanten bleibt: Eingesperrt sein ist schlimmer als Sterben. Lieber den Verstand verlieren, als das Leben net gspian!

Shantel & Bucovina Club Orkestar

23:50 Uhr

Shantel hat es nach vielen Jahren hartnäckiger Basisarbeit in Europa zur wohlverdienten internationalen Prominenz gebracht, mit über 1.000 gespielten Shows ist er mit seinem Bucovina Club Orkestar Garant für ein Live-Spektakel der absoluten Spitzenklasse und eine traumwandlerisch enge Kommunikation mit seinem Publikum. Eine Position auf der er sich eigentlich bequem ausruhen und so fortfahren könnte. Und nun halten wir die nächste seiner Häutungen in Händen und stellen uns die Frage, wie das nun wieder einzuordnen sei?

Samstag 2. August

Ganes

15:30 Uhr

Ganes erzählen  Geschichten. Direkt aus dem Leben, und solche voller Poesie. Zwischen finsteren Bergen und weiten Meeren flüstern sie von Fantasie umhüllte Worte, betten sie in raffinierte Melodien. Das klangliche Universum der drei Ladinerinnen ist gewachsen und gereift. Der Chorgesang vermischt sich mit eigenwilligen Rhythmen, mal sphärisch, mal druckvoll. Ganes sind in ihrem eigenen Soundgewand angekommen, es passt und schillert in allen Farben, es fängt uns ein und verstrickt uns, es kleidet Musiker und Zuhörer – aufs Beste.

Coconami

17:00 Uhr

COCONAMI – das sind Miyaji und Nami – 2 Ukulelen, 1 Blockflöte, vielstimmiger Gesang. Nami und Miyaji kommen aus Japan und leben in München – sie gründeten die Band 2006. Miyaji spielt virtuos die Ukulele, und arrangiert diese wunderbar zarten Songs. Nami verzaubert durch ihren Gesang, pfeifft wie eine Nachtigal, spielt Ukulele, Blockflöte und Kalimba.

Exclusive

18:00 Uhr

In den 1970er und ´80er Jahren galt München als DAS Epizentrum popkulturellen Schaffens. Die Rolling Stones verbarrikadieren sich in den Bogenhausener Musicland Studios, Whitney Houston wird im P1 entdeckt, und das Fraunhofer Institut erfindet die Mp3.
Denkt man heute an den kreativen Hot-Spot der Nation, fällt allzu schnell der Name „Berlin“. München schläft - Die musikalische Oma des Landes! Doch bekanntlich haben Omas Enkel und genau diese machen sich daran die alte Dame wach zu rütteln.

Der Nino aus Wien

19:30 Uhr

Der Nino aus Wien, jener talentierte Folksänger von Wien, wuchs unter schwierigen Verhältnissen auf. "Mit 15 oder 16 war ich in einer Gang, wir schnüffelten den ganzen Tag Klebstoff und in der Nacht klauten wir Fahrräder." Seine frühen Texte habe er alle im Klebstoffrausch geschrieben. „Natürlich, es war ja nichts anderes da. Dort wo ich herkomme, hast du nur zwei Möglichkeiten: entweder du versuchst, etwas aus deinem Leben zu machen, oder du schnüffelst Klebstoff.“

Jesper Munk

21:00 Uhr

Jesper Munk ist nicht zu bremsen! Seine erste eigene Headliner-Tour mit fast überall ausverkauften Clubs ist gerade zu Ende. Im Vorprogramm von Bundesvision Song Contest Sieger Bosse gab sich der junge Mann mit Blues Wurzeln bereits die Ehre und aktuell tourt Munk mit keinem Geringeren als Eric Burdon durch die Lande. Sein Debütalbum „For In My Way It Lies“ (Redwinetunes/ Rough Trade) brachte ihm Lob und Aufmerksamkeit der Medien und viel Gehör bei den Fans ein.

Mathias Kellner

22:30 Uhr

Hädidadiwari! Ein geflügeltes Wort in Bayern. Und mal ehrlich: wie oft fragt sich das jeder von uns? Die einen stiller, die anderen lauter? Hätte, täte, wäre ich doch ... dabei ist dieser Gedanke so überflüssig. Und trotzdem bei vielen so fest im Denken und Leben verwurzelt. Eine Falle! Und eine dieser grundlegenden Aufgaben, die einem das Leben so mit auf den Weg gibt. Und die man möglichst bald lösen sollte, denn: Hädidadiwari ... das bringt nix, sagt Mathias Kellner. Und hat gleich ein ganzes Album dazu geschrieben.

HMBC

23:55 Uhr

Den holstuonarmusigbigbandclub als Volksmusikgruppierung zu bezeichnen, wäre schlichtweg ein Fehler. Das verwendete Instrumentarium würde zwar in der Volksmusikszene eingestuft werden können, nicht aber die Musiker, welche diese spielen. Fünf Typen. Genauer gesagt: Fünf krasse Typen, je nach Bedarf zwischen 12 und 17 Instrumente, dazu viel Gesang und fallweise Beatbox. Allesamt Großmeister auf ihrem Gebiet und von Kindesbeinen an in die wirkliche Kunst der Volksmusik eingewiesen, sind sie heute bestrebt, diesen traditionellen Musikstil weiterzuentwickeln und ihn mit innovativen, kreativen Mitteln in neue Sphären zu erheben.